Zähneknirschen und Bruxismus behandeln
Beim Zähneknirschen, in der Fachsprache Bruxismus genannt, pressen oder reiben Betroffene die Zahnreihen unwillkürlich und mit grosser Kraft aufeinander. Mit der Zeit nutzt sich dabei der Zahnschmelz ab. Hinzu kommen oft schmerzhafte Verspannungen der Kiefermuskulatur, die zu Kopf-, Nacken- oder Rückenschmerzen führen können.
Im ganzheitlichen Behandlungskonzept der Praxis wird das Zähneknirschen deshalb schon vorbeugend untersucht und bei Bedarf in die Therapie einbezogen.

Am Anfang steht eine genaue Funktionsanalyse: Wir untersuchen Zähne, Kiefergelenke und Kaumuskulatur, messen den Biss und fragen nach Stress, Schlaf und Verspannungen. Denn Knirschen ist oft ein Ventil, über das der Körper Anspannung abbaut.
Die wichtigste Massnahme ist meist eine individuell angepasste Aufbissschiene. Sie schützt die Zähne vor weiterem Abrieb und entlastet Kiefergelenke und Muskulatur. Bei Verspannungen in Kiefer und Nacken kann zusätzlich eine Physiotherapie sinnvoll sein.
Sind Zähne bereits stark abgenutzt, lässt sich die verlorene Substanz wieder aufbauen, mit Keramik-Teilkronen oder Veneers. Wichtig ist dabei eine Planung, die den Biss neu einstellt und die Zähne vor erneuter Überlastung schützt. Dr. Egger hat zu solchen Behandlungen bei starkem Knirschen mehrere Fallberichte veröffentlicht.
Fachbeitrag von Dr. Sven Egger
Feldspatveneers auch bei stärkster Parafunktion? Ein Resümee nach 8 Jahren
4-Quadranten-Rehabilitation nach parafunktioneller und kariöser Schädigung

«Mit den Veneers kam auch mein altes Ich zurück.»
Boris Brunow hat sich durch starkes Zähneknirschen die Zahnsubstanz abgenutzt. Eine Behandlung mit Veneers veränderte ihn. Aber nicht nur äusserlich …

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